Donnerstag, 19. Juni 2025

Umfrage zeigt große Zustimmung für Besteuerung von fossilen Konzernen

Die Mittel könnten genutzt werden, um für Klimaschäden aufzukommen

Bonn, 19. Juni 2025. Laut einer weltweiten Umfrage von Greenpeace International und Oxfam International findet eine überwältigende Mehrheit der Menschen, dass Regierungen Öl-, Gas- und Kohlekonzerne besteuern sollten, um damit die Bewältigung von klimabedingten Verlusten und Schäden zu unterstützen. Außerdem tun Regierungen nach Ansicht der Mehrheit der Befragten nicht genug, um dem Einfluss von Superreichen und fossilen Konzernen auf die Politik entgegenzuwirken. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen einen breiten Konsens über politische Zugehörigkeiten, Einkommensstufen und Altersgruppen hinweg.

Die Umfrage wurde von Greenpeace International und Oxfam International in Auftrag gegeben und in 13 Ländern durchgeführt, darunter auch in Deutschland und den meisten G7-Ländern. Oxfam hat zusätzlich berechnet, dass eine Besteuerung der Gewinne der weltweit 585 Öl-, Gas- und Kohleunternehmen jährlich bis zu 400 Milliarden US-Dollar einbringen könnte. Der Betrag liegt in der Größenordnung der geschätzten jährlichen Kosten unvermeidlicher Schäden und Verluste infolge der Klimakrise im Globalen Süden. Eine Modellrechnung aus dem Jahr 2019 hatte diese Kosten auf jährlich 290 bis 1.045 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage

  • 81 Prozent der weltweit Befragten befürworten neue Steuern auf die Öl-, Gas- und Kohleindustrie, um die Bewältigung von Schäden infolge von Stürmen, Überschwemmungen, Dürren, Waldbränden und anderen durch die Klimakrise befeuerten katastrophalen Ereignissen zu finanzieren. In Deutschland befürworten 68 Prozent solche Steuern.
  • 86 Prozent der Befragten weltweit – und 77 Prozent der Deutschen – befürworten, dass die Einnahmen aus solchen Steuern denjenigen zugutekommen sollten, die am stärksten von der Klimakrise betroffen sind. Die Klimakrise trifft Menschen in den Ländern des Globalen Südens unverhältnismäßig stark, gleichwohl sie historisch gesehen am wenigsten für die Treibhausgasemissionen verantwortlich sind.
  • 68 Prozent der weltweit Befragten sind der Meinung, dass die fossile Industrie sowie Superreiche einen negativen Einfluss auf die Politik in ihrem Land haben. In Deutschland sind sogar 74 Prozent der Befragten dieser Ansicht.

Die Berechnungen von Oxfam nehmen 585 der weltweit größten und umweltschädlichsten fossile Unternehmen in den Blick. Im Jahr 2024 erwirtschafteten diese Unternehmen Gewinne in Höhe von 583 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 68 Prozent seit 2019 entspricht.

Eine Steuer auf die Gewinne fossiler Energiekonzerne würde erneuerbare Energien rentabler machen im Wettbewerb mit den fossilen Energien und zusätzliche Anreize schaffen, in erneuerbare Energien zu investieren. Solch eine Maßnahme sollte durch weitere Maßnahmen ergänzt werden, darunter höhere Steuern auf Superreiche sowie ein gerechtes, globales UN-Steuerabkommen.

„Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände und extreme Wetterereignisse werden von Öl- und Gas- und Kohlekonzernen angeheizt. Indem Regierungen schmutzige Energieunternehmen zur Kasse bitten, können riesige Geldsummen für Investitionen in Klimalösungen generiert werden", sagt Rebecca Newsom, Global Political Lead für die Greenpeace-Kampagne. „Der Polluters Pay Pact vereint betroffene Gemeinden von Klimakatastrophen, Ersthelfer wie Feuerwehrleute und humanitäre Gruppen auf der ganzen Welt, um Politiker*innen aufzufordern, jetzt zu handeln, indem sie die Verursacher und nicht die Menschen für Klimaschäden zahlen lassen."

Amitabh Behar, CEO von Oxfam International, mahnt: „Fossile Energieunternehmen wissen seit Jahrzehnten um die Schäden, die sie verursachen. Diese Konzerne verdienen ungeniert an der Klimakatastrophe und zerstören mit ihrer Profitgier die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen, die häufig am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben. Reiche Umweltverschmutzer müssen endlich für ihre Schäden in die Verantwortung genommen werden. Eine neue Steuer auf fossile Industrien könnte Länder bei der Bewältigung der Klimafolgeschäden unterstützen und Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien und den gerechten Umbau unserer Wirtschaften schaffen."
 

Redaktionelle Hinweise

  • Die Studie wurde vom Marktforschungsunternehmen Dynata im Zeitraum Mai bis Juni 2025 in Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Kenia, Italien, Indien, Mexiko, den Philippinen, Südafrika, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA durchgeführt. Zusammen repräsentieren diese Länder fast die Hälfte der Weltbevölkerung.
  • Oxfams Modell der Steuer auf Gewinne fossiler Energiekonzerne wird in diesem Blogbeitrag sowie in den Methodologischen Hinweisen erläutert.
     

Mehr unter www.oxfam.de

Freitag, 24. Januar 2025

Nationaler Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung 2025

Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger am Welttag der Bildung͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ 

Freitag, 17. Januar 2025

Januar-Updates von Klimabildung e.V.

 
Los gehts!
 
Newsletter Januar 2025
 
Hi Citizen,
wir starten 2025 mit einer digitalen Live-Unterrichtsreihe rund um die Bundestagswahlen! Aktuell laufen unsere Planungen auf Hochtouren und in der kommenden Woche veröffentlichen wir die ersten Termine und Referierenden. Außerdem konnten wir durch eine Projektförderung unsere erste kleine Teilzeitstelle schaffen. Ein riesen Schritt für unseren Verein!  Wie im letzten Newsletter angekündigt ist auch unser Jahresabschlussbericht nun online.

Weitere Infos und Links zu aktuellen Projekten und dem Bericht findest du nachfolgend!
 
Lessons for Bundestagswahlen
Die vorgezogenen Bundestagswahlen stehen an und wir planen aktuell 2-3 Live-Unterrichtseinheiten rund um die Wahlen. Die Unterrichtseinheiten sollen in der Zeit vom 10.-18. Februar stattfinden. Sobald die genauen Zeiten feststehen, ergänzen wir diese auf unserer Website.
© Benga Mavinga
Mehr erfahren!
Unsere Schule, unsere Zukunft: SDGs im Schulalltag

Mit diesem Jahr ist unser neues Grundschulprojekt "Unsere Schule, unsere Zukunft: SDGs im Schulalltag" gestartet. Das Projekt wird von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ gefördert und ermöglicht es uns erstmalig eine Projektkoordination einzustellen! Weitere Infos folgen bald, Grundschulen aus Dortmund sollten unsere Website im Blick behalten.
Mehr erfahren!
Vortrag auf der didacta
Wir dürfen einen Vortrag auf der didacta halten! Komm am 14. Februar um 15 Uhr zum Forum Schulpraxis und erfahre in unserem Vortrag "Public Climate School - Wir bringen Klima, Bildung, Demokratie an deine Schule!" mehr über die Aktionswoche im November.
Mehr erfahren!
 
Unser Jahresbericht 2024 ist online

Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam viel erreicht – von einer erfolgreichen Public Climate School über spannende neue Projekte bis hin zu vielen neuen Mitgliedern. Werft einen Blick auf unsere Highlights!
Hier gehts zum Jahresbericht!
 
Spendenaufruf!
Um unsere Bildungsprojekte weiter zu professionalisieren und neue Ideen umsetzen zu können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit einer Spende oder einer Fördermitgliedschaft kannst du aktiv dazu beitragen, dass wir weiterhin Projekte entwickeln, Bildungsmaterialien bereitstellen und Veranstaltungen organisieren können. Jeder Beitrag, sei er groß oder klein, macht einen Unterschied. Fördermitgliedschaften sind bereits ab 5 € im Monat möglich, Spenden bereits ab 2 €.
Dein Beitrag für hochwertige Klimabildung!
 
Danke für deine Unterstützung!
 
Bei Fragen, Anregungen oder Feedback melde dich jederzeit gerne unter info@klimabildung.org.

Viele Grüße
Das Team von Klimabildung e.V.
 

Donnerstag, 16. Januar 2025

A New Year of Inner Development Impact

IDG Summit News | A Global Conversation | Track Partners | Caux IDG Forum | Community News͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ 

Umfrage zeigt große Zustimmung für Besteuerung von fossilen Konzernen

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